Tenure-Track-Tagung 2020

Die zweitägige Tenure-Track-Tagung fand sowohl offline als auch online statt. Hybride Veranstaltungen sind derzeit in aller Munde. Wir konnten damit nun ganz praktische Erfahrungen sammeln. 

Am Tagungsort, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, konnten die Hygieneregeln gut umgesetzt werden. Nur sehr wenige Teilnehmende durften vor Ort sein. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die halb leeren Räume schon, und die verordnete Frischluftzufuhr brachte so manchen zum Frösteln. 

Deutlich voller war es im Online-Raum. Mehr als 400 Teilnehmende verfolgten die Konferenz im Internet. Über Chatwalls wurde eifrig diskutiert. Fragen wurden von einer „Publikums-Moderatorin” vor Ort vorgelesen und fanden ihre Antworten. Auch einige Referierende waren (nur) online dabei. Und obgleich technisch dafür gesorgt worden war, dass sich die Podiumsgäste offline und online gleichermaßen sehen und hören konnten, war es doch nicht so einfach, alle Beteiligten gleichermaßen aktiv in die Diskussion einzubeziehen. Für das Online-Publikum hingegen klappte es gut. Rege genutzt wurden auch Tools zur kollaborativen Zusammenarbeit (Padlets), die für die rein online abgehaltenen Workshops eingerichtet worden waren.

Fazit: Die Veranstaltung verlief sehr gut und ohne Komplikationen. Ob ihr hybrider Charakter im Vergleich zu einer rein virtuellen Veranstaltung wirklich einen Vorteil brachte, lässt sich aus unserer Sicht allerdings nicht eindeutig beantworten.

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